Schwellen runter
Was?
Für das Projekt „Schwellen runter" tritt die Ernst-Reuter-Schule II in Frankfurt a. M. in Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen im Stadtraum. Ziel der Projektwoche ist es, die Schüler:innen über Einrichtungen für Jugendliche zu informieren und Hemmschwellen abzubauen, so dass sie im Ernstfall wissen, wo es Hilfe gibt. Die 7.-Klässler erhalten fiktive Fälle, für die sie Beratungstermine bei den Organisationen vereinbaren, die (im Idealfall) zu einem "Markt der Möglichkeiten" am Anfang der Projektwoche in die Schule kommen. Diese Veranstaltung gibt den Schüler:innen die Möglichkeit, zu erleben, dass Beratungsangebote zu einer Vielzahl von Themen bestehen, unabhängig von dem spezifischen zugeordneten Fall. Die nächsten zwei Tage nutzen die Jugendlichen, um in Kleingruppen ihre Beratungstermine wahrzunehmen. Ihr Ergebnis wird dann den Mitschüler:innen vorgestellt. Die Jugendlichen zeigen in ihrer Klasse eine Präsentation über die entsprechende Beratungsstelle, ihren Arbeitsschwerpunkt, Kontaktmöglichkeiten (z. B. Wegbeschreibung) und Angebote der Einrichtung; und geben auf Grundlage ihrer Erfahrungen eine persönliche Einschätzung.
Zu welchen Themen?
Bisher gibt es Kooperationen mit Beratungsstellen zu diesenThemen:
- Familiensorgen (Konflikte in Familie und (Stief-)Verwandtschaft, nicht verstanden werden, ...)
- Sucht (Essstörung, Glückspiel, Drogen, Alkohol, Beruhigungstabletten, Mediensucht, ...)
- Sicherheit für Opfer (Bedrohung, Gewalt, Erpressung, Mobbing, Rassismus, ...)
- Rechtsberatung für Täter (Gewalt, Vandalismus, Dealen, Diebstahl, ...)
- Liebe und Sexualität (gesunde Partnerschaft, Selbstwert, Verhütung, Orientierung, ...)
- Kulturelle Zugehörigkeit (Rassismuserfahrung, Extremismusprävention, ...)
- Gestaltung von Freizeit und beruflicher Zukunft (soziales Engagement, Empowerment, ...)
Wann?
Die Projektwoche "Schwellen runter" findet jährlich im Jahrgang 7, meist in der Wanderwoche, statt. Sie beginnt mit einem "Markt der Möglichkeiten" am Montag, an dem Sie Ihre Beratungsstelle persönlich bei uns in der Schule vorstellen würden. Dort haben die Jugendlichen dann die Gelegenheit Beratungsstermine mit Ihnen zu bestätigen, die an den Folgetagen in Ihren Räumlichkeiten stattfinden würden.Mindestanforderungen
Wenn eine Beratungsstelle keine großen Kapazitäten hat und z. B. keine Person zum Markt der Möglichkeiten in die Schule entsenden kann, dann kann die Teilnahme am Projekt dennoch erfolgen. Man müsste lediglich bereit sein, mind. eine Kleingruppe (3 bis 6 Jugendliche) zu einem ca. einstündigen Beratungsgespräch willkommen zu heißen. Sie können uns einfach mitteilen, wie groß die Zahl der SchülerInnen ist, die auf einmal bei Ihnen sein können und wie oft sie welche empfangen können.
Falls Sie bereits im Kontakt mit uns waren, erhalten Sie einen Anmeldelink dafür rechtzeitig vorher. Ansonsten melden Sie sich bei Interesse bitte unter den angegebenen Kontaktdaten.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie das Projekt "Schwellen runter" unterstützen und dadurch die Eigenständigkeit der nächsten Generation fördern.
Ein kleiner Rückblick
Viele Beratungsstellen sind seit Jahren regelmäßig dabei und haben zahlreiche Jugendliche empfangen. Eine Reihe von Institutionen nahm dieses Jahr zum ersten Mal teil. Die Besucher*innen wurden im Allgemeinen als nett, engagiert, vorbereitet und konzentriert wahrgenommen. Die Jugendlichen selbst bewerteten den Besuch bei den Beratungsstellen positiv, schätzten die zur Verfügung gestellte Zeit, das ihnen geschenkte Vertrauen und waren mit ihren Präsentationen (meist PowerPoint) über die Beratungsstellen zufrieden. Zu den Besuchen bei den Beratungsstellen gaben die Schüler*innen folgende Rückmeldung: sehr gut, interessant, entspannend, unterhaltsam, lehrreich, informativ, gechillt, einladend, hat Spaß gemacht mit den Leuten zu reden. "Die Menschen waren: nett, freundlich, höflich, sympathisch und haben uns wie Erwachsene behandelt.", "Es gab viele Infos, gute Erklärungen." "Das Gebäude war schön, die Räume waren schön eingerichtet, man fühlt sich dort wohl."
Kontakt
Wir freuen uns sehr, wenn Sie das Projekt "Schwellen runter" unterstützen und dadurch die Eigenständigkeit der nächsten Generation fördern. Falls Sie bereits im Kontakt mit mir wahren, erhalten Sie einen Anmeldelink dafür voraussichtlich im Januar. Ansonsten melden Sie sich bei Interesse bitte unter den angegebenen Kontaktdaten.
Ansprechpartnerinnen:
Louisa Tchounda, Oberstudienrätin,
Karen Dombrofski, Schulgesundheitsfachkraft,
Unsere Kooperationspartner
(in alphabetischer Reihenfolge)
Abu Bakr Moschee Frankfurt
ADAN – Afro Deutsches Akademiker Netzwerk
Startseite | AHF e. V.
Amanet e.V. (@amanet.e.v) • Instagram-Fotos und -Videos
drop in | Fachstelle Nord für Suchtfragen – Verein Arbeits- und Erziehungshilfe
Herzlich Willkommen im Ev. Beratungszentrum Haus Am Weißen Stein
Jamii e.V. (@jamii.ev) • Instagram-Fotos und -Videos
Junularo - Raum für Jugend
- Jugendclub Praunheim
Die Polizei im Haus des Jugendrechts Frankfurt-Nord | Häuser des Jugendrechts
Community-Organiser in Kooperation mit lessan e.V. - kone-netzwerk
profamilia.de: Sexualpädagogik
Projekt Moses e.V. – Jugend-und-Sozialwerk e.V in Frankfurt
Sozialwerk Main Taunus | Psychosozialer Dienst im Frankfurter Norden
Beratung rund um das Thema Sucht in Frankfurt beim Ev. Regionalverband
Frankfurter Zentrum für Essstörungen - Durch Dick und Dünn