Von Jens Lischka-Beermann auf Mittwoch, 13. Mai 2026
Kategorie: Aktuelles

Schulkunstprojekt an der Ernst-Reuter-Schule II mit der Cellistin Cornelia Walther

Im zweiten Jahr der Zusammenarbeit der Cellistin und Musikvermittlerin Cornelia Walther mit der Tanzlehrerin Dina Benharroum-Andoor konnten die Erfahrungen und Erkenntnisse, was passieren kann, wenn sich Cello und HipHop begegnen, vom Vorjahr mit eingebracht und somit die Arbeit vertiefend weitergeführt werden. Wieder stehen an die 20 hoch motivierte Schüler*innen des Jahrgangs 6 bereit, sich mit hippen Beats zu beschäftigen und eigene Choreographien, teils alle gemeinsam, teils in kleineren Gruppen zu entwickeln. Dabei stehen sich „Klassik" und „HipHop" nicht diametral gegenüber, sondern verschmelzen gleichsam in der Performance, gehen nahtlos ineinander über. Mal mit Musik von Künstlern wie Katseye, Loin und Justin Wellington, mal nur von Beats begleitet, die die Schüler*innen selbst in der App Garageband kreiert haben, sieht man den Schüler*innen die Freude an der Bewegung an – vor allem auch, wenn die Lippen lautlos die Texte mitsprechen. Wieder dabei sind die Boomwhackers, unterschiedliche Plastikrohre, die, je nach Farbe, unterschiedliche Töne erzeugen, so dass gemeinsam, ähnlich wie beim Xylophon, Lieder geschlagen werden können. Rhythmusgefühl und Gegenseitiges Zuhören sind hier gefordert und wurden im Prozess mit großem Erfolg erlernt. Dies ist auch hilfreich für den Bodypercussion-Teil, der auch wieder vorkommt – hier wird der eigene Körper zusätzlich als Instrument wahrgenommen und mit der gesamten Gruppe zum Klingen gebracht.