Ernst-Reuter-Schule II

Gesamtschule der Stadt Frankfurt a. M.
mit inklusivem Unterricht
- eine Schule für alle -

8.-12. Juni 2015
Schwellen runter 2015
Bereits zum siebten Mal führte die Ernst-Reuter-Reuter-Schule II die Projektwoche „Schwellen runter“ durch, in der Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 das Angebot außerschulischer Beratungsstellen sowie Einrichtungen der Jugendhilfe kennenlernten.

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Etwa 20 Einrichtungen stellten sich und ihre Arbeit am Montag im Rahmen eines „Marktes der Beratungsstellen“ vor. Mit dabei waren etwa Pro Familia, das erst in diesem Jahr gegründete Haus des Jugendrechts, das Sozialrathaus Nordweststadt oder auch die Jugend- und Drogenberatung. Einige Institutionen bieten nicht nur Hilfe in schwierigen Situationen, sondern auch Freizeitangebote oder Hausaufgabenunterstützung an, wie etwa das Gemeindezentrum Cantate Domino oder das Mädchenhaus Mafalda. „Der Markt war gut, weil man auf viele Fragen Antworten bekommen hat und sehen konnte, wo man sich überall Hilfe holen kann.
Viele dieser Einrichtungen kannte ich vorher gar nicht“, meint Florian begeistert. Er und sein Jahrgang hatten in den folgenden Tagen die Aufgabe, in Kleingruppen lebensweltnahe Fallbeispiele zu lösen, die Probleme von Jugendlichen zum Thema hatten. Dazu vereinbarten die Heranwachsenden einen Termin mit einer Einrichtung, bei der sie Hilfe zu ihrem jeweiligen Fall bekommen konnten. An den folgenden beiden Tagen entwickelten die Jugendlichen Fragen zum Fall und besuchten die Einrichtung. „Den Besuch der Einrichtung fand ich am besten, weil wir den in unserer Gruppe selbständig planen durften und alleine unterwegs waren. Außerdem konnten wir auch Fragen stellen, die nichts mit unserem Fall zu tun hatten“, resümiert die zwölfjährige Ayca. Ein weiteres Ziel der Projektwoche war, die methodischen Kompetenzen der Lernenden zu fördern, denn es galt den Besuch der Einrichtung zu dokumentieren und diese sowie das Fallbeispiel den anderen Jugendlichen zu präsentieren. Hierbei war der Vielfalt keine Grenze gesetzt und es gab eine abwechslungsreiche Mischung aus Power-Point-Präsentationen, Plakaten, kurzen Filmsequenzen und Flyern zu bewundern. Auch die mit der Planung betraute Stufenleiterin Susanne Frye zieht ein positives Fazit: „Die meisten Jugendlichen waren begeistert vom freundlichen Umgang der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Institutionen. So konnten sicher bei vielen die Hemmschwellen abgebaut werden, diese bei Bedarf selbständig aufzusuchen“.
Vielen Dank an alle teilnehmenden Institutionen, an die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie alle Schülerinnen und Schüler!

Bericht: Timo Werner


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