Ernst-Reuter-Schule II

Gesamtschule der Stadt Frankfurt a. M.
mit inklusivem Unterricht
- eine Schule für alle -

28.09.2013
Großes Lauffest der Ernst-Reuter-Schule II
FNP vom 30.09.2013:"Sie rennen für einen guten Zweck"

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Runde um Runde legten die Schüler der Ernst-Reuter-Schule II am Wochenende zurück. Und verdienten mit jedem Meter bares Geld. Damit werden die Skifreizeit der Klasse sieben sowie zwei Hilfsprojekte in der Dritten Welt unterstützt.
Nordweststadt. 
„Drei, zwei, eins und los“ schallt es über das Gelände der Ernst-Reuter-Schule II. Das Startkommando für die siebten Klassen der Gesamtschule, die an der Startlinie stehen und los sprinten. Die Turnschuhe quietschen auf dem Boden, aus den Kopfhörern der Schüler dröhnt Musik. Viel Schweiß wird während des 20-minütigen Sponsorenlaufes fließen. Dass sich die Anstrengung gelohnt hat, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

Runde um Runde

Alle zwei Jahre veranstaltet die Ernst-Reuter-Schule II ein Lauffest auf ihrem Schulgelände. Am Samstag war es wieder soweit. Nicht nur der strahlende Sonnenschein motivierte die Läufer auf der Strecke. Unterstützung gab es dabei auch von den Zuschauern am Rand. Wie von Andrea (13), Schülerin der ERS II, die die rennende siebte Stufe lauthals anfeuerte. „Schneller! Ihr schafft das!“ Sie selbst war mit ihrem Lauf schon fertig, wusste daher genau, wie viel Motivation nötig ist. „Ich bin in der achten Klasse und finde jede einzelne Runde sehr anstrengend. Aber es ist für einen guten Zweck! Heute habe ich ganze sieben Runden geschafft“, erzählt Andrea stolz.
Über 1100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge fünf bis zehn der Gesamtschule sowie zahlreiche Lehrer und Eltern, Verwandte und Bekannte nahmen beim mittlerweile vierten Sponsorenlauf am Samstag teil. Jede Stufe hatte 20 Minuten Zeit, so viele Runden zu laufen wie möglich. Für jede der 500 Meter langen Runden bekamen die Schüler einen Stempel in ihr Kärtchen. Diese werden nun von den Lehrern ausgewertet, wie viel Geld die Schüler erlaufen haben, wird im Laufe der Woche bekannt gegeben.
„Die Jahrgänge sechs und sieben organisieren und profitieren am meisten von dem Lauf. Deswegen sind sie dafür verantwortlich, Sponsoren zu finden, die den Lauf unterstützen“, erklärt Andrea. Vor zwei Jahren ist sie selbst auf die Suche gegangen und kennt die Schwierigkeiten, die eine Sponsorensuche in sich hat: „Man muss überzeugen und das Konzept des Lauffestes gut rüberbringen können, sonst findet man keinen, der Geld spendet“, so die Achtklässlerin.
Susanne Frye, Stufenleiterin der Klassen sieben und acht, ist die Organisatorin des Sponsorenlaufs. „Seit 2007 findet unser Sponsorenlauf nun statt. Letztes Mal konnten wir 22 000 Euro erzielen. Ein wirklich tolles Ergebnis“, freut sich die Lehrerin.
Dabei kommt der Erlös der Kinderhilfsorganisation Preda auf den Philippinen und einem Straßenhilfsprojekt in El Salvador zu Gute. Außerdem fließt ein Teil des Geldes in die Skifreizeit der siebten Klassen. Es waren übrigens nicht nur die Schüler, die für den guten Zweck rannten. Auch Lehrer und Eltern beteiligten sich zahlreich am Spendenlauf. „Es ist eine tolle Veranstaltung. Ich hoffe die Schüler bleiben künftig weiter so engagiert“, meinte Stufenleiterin Frye.
Auch Schulleiter Gerhard Schneider war dabei, feuerte seine Schülerinnen und Schüler jedoch nur von der Seite an. „Ich selbst bin nicht gerannt. Heute möchte ich erst einmal das Lauffest kennenlernen, ich bin doch erst ein Jahr an der Schule. Aber ich bin ein leidenschaftlicher Jogger, beim nächsten Lauf bin ich mit von der Partie!“, sagte der Schulleiter.

Neben dem guten Zweck hat das Lauffest auch positiven Einfluss auf das Schulleben. So gebe das Fest der Schulgemeinde mehr Halt und ermögliche einen Austausch sowie eine neue Identifikation mit der Schule. „Dieser Lauf hat eine große soziale Komponente. Es ist ein wunderbares Miteinander, gerade weil unsere Schule ein besonderes, ein integratives Konzept aufweist“, erklärt Schulleiter Schneider. Sport wird an der Ernst-Reuter-Schule II ohnehin groß geschrieben. So verrät der Schulleiter, dass neben der traditionellen, erlebnispädagogischen Skifreizeit in Österreich in Zukunft auch noch eine Alternative angeboten werden soll. „Wir arbeiten an einem weiteren Programm: Segeln im Norden. Mehr wird aber noch nicht verraten“, so Schneider.
(Karina Wilczok)

Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 30.09.2013, 03:00 Uhr

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