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Begegnungsfahrt Frankreich: Drittortbegegnung Straßburg-Kehl

Die Ernst-Reuter Schule II bietet seit 2004 Drittortbegegnungen mit Frankreich an.

Seit 2019 finden diese jährlich in Straßburg/Kehl statt. Hier sind unsere Schüler*innen gemeinsam mit den Jugendlichen unserer Partnerschule aus Paris, dem Collège Gustave Flaubert, in einer Jugendherberge untergebracht und nehmen an einem vom OFAJ geförderten Programm zum Thema Nachhaltigkeit und Europäische Identität teil.

Das Projekt setzt es sich zum Ziel, die deutschen und französischen Jugendlichen in ihrer sprachlichen und interkulturellen Kompetenz zu fördern. In einem ständigen Wechsel von spielerischen Phasen und spannender Projektarbeit in binationalen Gruppen lernen die Schüler*innen einander immer besser kennen, es entwickelt sich ein echter Teamgeist und die Kommunikation in der Fremdsprache erfolgt ganz nebenbei immer flüssiger.

Der Ort Straßburg lädt dazu ein, gemeinsam die deutsch-französische Geschichte zu erkunden. An jeder Ecke begegnet einem sowohl die eine als auch die andere Kultur in einem spannenden Wechsel durch die Geschichte. Die SchülerInnen fangen in binationalen Gruppen diese Atmosphäre ein. Ein weiteres Ziel ist die Auseinandersetzung mit den Anforderungen, die die Zukunft in Bezug auf Ökologie und Umweltverantwortung an diese Generation stellt. Dieser stellen wir uns z.B. in der Ökostation Freiburg.

Dr. Laura Peters

Eckdaten 

Zeitraum: jährlich in der letzten Schulwoche vor den Herbstferien

Kosten: ca. 250€, je nach Bezuschussung durch den OFAJ wird eine Teilsumme erstattet

Zielgruppe: Französischkurse der 9. Klassen

Austauschpartner: Collège Gustave Flaubert in Paris, die Schüler*innen schreiben sich bereits vorher, es besteht die Möglichkeit echte Freundschaften aufzubauen und sich im Anschluss gegenseitig zu besuchen.

Verantwortliche Lehrkräfte: Judith Werner und Dr. Laura Peters

Unterkunft: DJH Jugendherberge in Kehl


Im EU-Parlament
Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) L’Office franco-allemand pour la Jeunesse (OFAJ)
In der Öko-Station

Erfahrungsbericht der Drittortbegegnung Straßburg – Kehl vom 23.9.-27.9.2019

Unsere Fahrt begann am Montag, den 23.9, vom Frankfurter Hauptbahnhof. Wir sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren bzw. mit der S-Bahn und Regionalbahn, deswegen mussten wir mehrmals umsteigen. Wir kannten uns als Gruppe noch nicht so gut, weil wir alle aus verschiedenen Klassen kamen. Jedoch vereinigte uns die Fahrt, weil wir aufeinander aufpassen mussten. Als wir am Kehler Bahnhof ankamen, haben die Franzosen schon auf uns gewartet. Die meisten waren anfangs schüchtern und trauten sich nicht wirklich eine Konversation mit den Austauschpartnern anzufangen. Als wir in der Jugendherberge ankamen, haben uns die Lehrer in die Zimmer eingeteilt. Nachdem wir die Betten bezogen hatten, sind wir rausgegangen und haben Spiele gespielt. Nach dem Abendessen haben alle ihre Desserts aus den Zimmern mitgebracht, wir haben ein Nachtischbuffet der Kulturen veranstaltet und alle zusammen gegessen. Alle waren aufgeregt auf die kommenden Tage.
Am Dienstag nach dem Frühstück, begann der Tag mit einer Sprachanimation, d. h., dass wir in zwei binationale Gruppen eingeteilt wurden und uns gegenseitig auf Französisch und auf Deutsch vorgestellt haben. Gegen Mittag sind wir nach Straßburg gefahren und haben die Altstadtumgebung in den Zimmergruppen erkundigt. Am Nachmittag haben wir eine Bootfahrt auf der Ill gehabt. Abends haben wir Spiele gespielt.
Am Mittwoch mussten wir früh aufstehen, damit wir nach Freiburg fahren können. In Freiburg haben wir bei einem praktischen Workshop zum Thema Plastikvermeidung teilgenommen, da wurden uns interessante Dinge gezeigt und dann haben wir auch Müll in einem Park in der Nähe gesammelt. Am Nachmittag hatten wir Freizeit in Freiburg und hatten die Chance dazu, die Stadt zu erkundigen. Am Ende des Tages haben wir ein Hausspiel in binationalen Gruppen gespielt.
Donnerstags hatten wir wieder Freizeit in Straßburg und wir waren in dem Stadtteil "La Petite France" unterwegs. Nachher haben wir das Europäischen Parlament besucht. Abends haben wir eine Abschiedsparty gefeiert.
Am Freitag mussten wir leider wieder nach Frankfurt fahren. Alle waren sehr traurig und wollten nicht weggehen.
Jeder war sehr nett, sozial und lustig. Wir konnten die Vokabeln, die wir schon kannten in echt nutzen und wir haben noch viel dazugelernt, da wir viel Zeit zum Kommunizieren hatten. Die Mehrheit hat mehr Motivation bekommen um Französisch zu lernen.
Es war eine tolle Erfahrung und wir können es nur weiterempfehlen!

Bianca & Evelina