Schulgebäude und Schulgelände

Die Ernst-Reuter-Schule II verfügt über ein einzigartiges Schulgelände innerhalb Frankfurts. Das Schulgebäude ist in den sechziger Jahren als der architektonische Mittelpunkt der Nordweststadt konzipiert worden. Die Gebäude sind dezentral angelegt und das Schulgelände ist weitläufig. Als Stadtschule bieten uns diese Voraussetzungen die Möglichkeit, unseren Schüler*innen einen ruhigen und naturnahen Ort zum Lernen zu bieten.

Wir haben immer zwei Jahrgänge in einem Gebäudetrakt zusammengefasst. Auch der Pausenbereich ist abgegrenzt. So können sich die Schüler*innen trotz der Weitläufigkeit und Größe der Ernst-Reuter-Schule schnell und gut orientieren. Das Schulgelände bietet genug Rückzugsmöglichkeiten, um eine entspannte Pause zu gewährleisten und ausreichend zu regenerieren, um sich dann wieder erfolgreich auf den Unterricht einzulassen.

Auf der Grundlage der vielen Grünflächen haben wir naturnahe Lernmöglichkeiten implementiert. So können wir in unserem Biologieunterricht mit unserer Haltung von Hühnern, Reptilien und anderen Tierarten sowie der Gestaltung unseres Schulgartens einen unmittelbaren praktischen Bezug zum Lernen herstellen. Wir sind deshalb zertifizierte Umweltschule. Weitere Informationen finden Sie unter dem Fach Biologie.

In den höheren Klassen bieten wir Kurse im Garten- und Landschaftsbau an. Durch die Kooperation mit dem Grünflächenamt, durch die einmal in der Woche Auszubildende des Grünflächenamtes vor Ort sind, können wir einen direkten Übergang in die Ausbildung am Grünflächenamt ermöglichen. Die weitere Grünpflege wird durch unsere Berufsorientierungsklasse für den Bildungsgang Geistige Entwicklung gewährleistet. Generell bietet der naturnahe Unterricht viele Möglichkeiten der Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung und ist insofern ein wichtiger Bestandteil der inklusiven Beschulung. 

Die Stadt Frankfurt plant zeitnah die Renovierung des Schulgebäudes. Die Planungsphase 0 hat mit beiden Ernst-Reuter-Schulen stattgefunden. Darin wurden Eckpunkte der pädagogisch sinnvollen Gestaltung der Um- und Neubauten festgelegt. Die Ergebnisse finden Sie hier.