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Ausstellung »Gesichter«

Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus dem Jahrgang 6 der Ernst-Reuter-Schule II

Das Wahlpflichtfach Ästhetische Schwerpunkt Kunst des Jahrgangs 6 in der Ernst Reuter Schule II unter der Leitung der Lehrerin Barbara Beste öffnete sich dieses Schuljahrfür die Zusammenarbeit mit der Zeichnerin Leonore Poth in der Funktion der diesjährigen Schulkünstlerin.Das Schulkünstlerprojekt ist eine Initiative der Stiftung der Sparkasse von 1822 und der Sparkasse von Hessen und Thüringen.
Von September 2019 bis Mai 2020 liessen sich 25 Schüler und Schülerinnen auf die ungewohnte Situation ein, sich
über mehrere Monate ausschließlich mit dem Thema Gesicht oder Portrait zu beschäftigen.

Die häufigste Übung war das Portraitieren der sich am Tisch gegenübersitzenden Schüler*innen. Eine große Irritation löste es aus, dieselbe Aufgabe ein weiteres Mal auszuführen zu sollen, dem Hinweis der Zeichnerin folgend: „Übung macht den Meister". Doch die Schüler*innenließen sich darauf ein, die sich stellenden Aufgaben zu erfüllen, die da waren: Wie finde ich eine Form für die Nase? Können Licht und Schatten dabei helfen? Wie zeichne ich die Frisur, oder wie lassen sich die Falten des Kopftuches darstellen?

Mit verschiedenen Materialien wie Kohle, Tusche, Stift begannen sie zu arbeiten. Dabei galt: Radieren – nein, weiterzeichnen – ja. Erweiterndfotografierten die SuS mit dem Handy auf dem Schulhof Dinge, die ein Gesicht ergeben. Das war eine gute Abwechslung. Zwischendrin fügte sich ein Ausflug zum Städel an, um an einer Führung zu ausgewählten Portraits teilzunehmen. Die SuS entdeckten z.T. neue Dimensionen, in denen „Kunst" stattfindet und wertgeschätzt wird. Einige der gesehenen Kunstwerke dienten als Vorlage für Zeichnungen wieder zurück in der Schule. Zuletzt ging es ins Plastische: Masken. Einmal aus Papiertüten gestaltet, zum anderen aus Gipsformen, die vom eigenen Gesicht abgenommen wurden.

Etwas abrupt endete das Projekt wegen der Corona-Beschränkungen. Leider konnten wir nicht mehr gemeinsam die Ausstellungen besuchen, bei denen die Ergebnisse dieses Projektes gezeigt wurden."

Frau Poth/Frau Beste